Klingenmünster Pfalz - Weingut
Dialog

Wein ist Dialog.

Hier arbeiten die Moste an ihrer Weinwerdung. Mit unterschiedlichsten Anlagen und Entwicklungszielen. Dazu brauchen die Kinder Ruhe und Aufmerksamkeit.

Weine brauchen die aufmerksame Begleitung des Winzers. Damit sie sich zu eigenständigen Weinpersönlichkeiten entwickeln können.

Wein ist Dialog Wein ist Dialog

Ruhe bitte. Wir wissen, dass gute Weine draußen im Weinberg wachsen. Entscheidend für die künftige Qualität ist und bleibt der Zustand der Trauben. So, wie sie am Stock gereift sind, von fleißigen Helferhänden ausgelesen und geerntet wurden. Sobald sie den heimischen Hof erreichen, fallen sie in die Hände des Kellermeisters. Ihre Zukunft hängt ab jetzt von seiner Fähigkeit und Bereitschaft ab, genau hinzuschmecken und hinzuhören, was die einzelnen Moste an besonderen Anlagen und an Entwicklungspotenzial mitbringen. Um danach zu entscheiden, zu welchem Ziel sie geführt werden könnten. Das ist ein wenig wie ein Dialog. Im günstigen Fall verstehen sich Wein und Winzer und der Wein kann seinen eigenen Weg machen. In aller Ruhe, aufmerksam beobachtet, jedoch unbedrängt von rüden Eingriffen. Es ist der Weg, auf dem große und beeindruckende Weinpersönlichkeiten entstehen.

Wein ist Dialog Wein ist Dialog

Wir legen Wert auf Umgangsformen: Schon im Weinberg wollen Trauben mit Respekt behandelt sein. Wir begutachten unser Lesegut, fragen nach den inneren Werten. Nur gesunde Qualität wird gelesen: Respektvoll, von Hand und mit Sorgfalt in kleine Boxen. Völlig unversehrt gelangen so die Trauben in den Keller. Hier werden sie entrappt, also von ihren Stielen befreit, oder gemaischt für eine kurze Ruhepause oder sie wandern auf direktem Wege als Ganztraubenpressung in die Kelter. Rote Beeren werden eingemaischt und vergären während einer mehrwöchigen Standzeit, noch vor der Pressung. Eine Spezialität ist der Saignée: Ein teilweiser Saftabzug von der Rotweinmaische, der seinerseits einen leichten Rosétyp darstellt, und andererseits eine mit Farbstoffen und Tanninen aufkonzentrierte Maische hinterlässt. In jedem Fall gilt: So wenig Bewegung, also Stress, wie möglich, soll dem Lesegut widerfahren.

Wein ist Dialog Wein ist Dialog

Im Dialog mit unseren Kunden schließt sich der Kreis: Bleibt die Winzer-Wein-Beziehung ein Hirn- und Fassgespinst oder wird sie verstanden, geteilt, oder gar gemeinsam fortentwickelt?